Dr. Andrea Hötger Supervision Coach Paderborn Borchen

NetzwerkErfahrungen auf der Lernplattform                                              

Nicht nur Digitalkompetenz hat eine kurze Halbwertzeit. Wissen veraltet insgesamt immer schneller. Inhalte auf hohem Niveau werden nicht unwichtiger – wichtiger aber wird, WIE und WO ich zu dem Zeitpunkt, wann ich sie brauche, daran komme. Die Herausforderungen der Arbeitswelt treiben und die persönlichen Werte und Ziele ziehen uns zu selbstorganisiertem Lernen. Das geht bestenfalls „konnektiv“, in dem wir Verbindungen zu Knotenpunkten des Lernens knüpfen: Netzwerke aus Menschen und Datenquellen.

Dazu hier ein kleiner Einblick in das Pilotprojekt "SuperVision vernetzt" - eine Zusatzqualifizierung zu Online-Supervision/Coaching. (7.12.2020)

Erfahrene Berater*innen aus der ganzen Republik trafen sich am Freitag auf der Lernplattform ILIAS, um sich in diesem zweiten Lockdown auf die Reise zu begeben, ihre Profession in die digitale Welt zu transformieren. Was sie gemeinsam suchen, ist ein Lernrahmen im Hier und Jetzt UND den Aufbau nachhaltiger Knotenpunkte für das Lernen der Zukunft. Alle gehen jedoch innerhalb dieses Rahmens ihren eigenen selbstorganisierten Lernweg. Und genau wie im Unternehmen gilt hier: Selbstorganisation bedarf guter Organisation!

Drei bereichernde Erfahrungen:

  • Schon beim Technik Warm-up gab es die erste ungeplante Lernerfahrung: „Wow – wie toll präsentierst Du Dich! Wie machst Du das? Wo hast Du die Sachen dafür her?“ Unter Kolleg*innen wurden gleich die offensichtlichen Tipps geteilt. So ein Fundus bei so viel Profis auf einem Fleck!
  • Materialien zum Selbstlernen wurden sofort genutzt, wie sie in den eigenen Plan passen. Die Lernlandkarte als hirngerechte Visualisierung des eigenen Ziels und der Schritte dahin erfreute sich großer Beliebtheit. Es wird das genommen, was für den eigenen nächsten Schritt passt. Gleich ob Whitepaper, Video, PowerPoint oder Link. Es gibt genug hochwertiges Material – und es ist thematisch sortiert zu finden.
  • Die Kleingruppen brachten Kontakt und Arbeitsergebnisse. Eins, zwei, drei – sofort geteilt und auf die Plattform gestellt. Jetzt können es alle aus dem Kurs lesen. Welch Fülle! Und Spaß machte das Ganze auch noch! Verrückte Ideen zur schlechtesten Online-Beratung entstanden. (Gleich mehrere Gruppen hatten dazu die Idee laut schmatzend essen zu können. Offenbar sind Supervisor*innen nicht nur lernhungrig.)

Ein halbes Jahr wird die Begleitung durch den Kurs dauern – die weitere Entwicklung durch das „konnektive Lernen“ ein Leben lang.

Mehr Informationen:

Zum “konnektiven Lernen”

Siemens, G.: Connectivism: A Learning Theory for a Digital Age

Zum Konzept “SuperVision vernetzt”

https://www.andrea-hoetger.de/index.php/fortbildung

Aktueller wissenschaftlicher Ansatz konnektiven/kollaborativen Lernens

Jan Fölsing: https://youtu.be/mgYMTdm0yjc

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