Dr. Andrea Hötger Supervision Coach Paderborn Borchen

Experiment3 Zutaten für eine zukunftsfähige Haltung

Experimentierfreude gehört zum Mindset der Zukunft. Wie Albert Einstein schon sagt: „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“. Also brauchen wir neue Denk- und Arbeitsweisen, um die Herausforderungen der Gegenwart und für die Zukunft anzugehen. Angeregt durch die Lektüre des Buches „Zuversicht. Die Kraft der inneren Freiheit und warum sie heute wichtiger ist denn je“ von Ulrich Schnabel, gehe ich dieses Thema etwas literarisch an. Wie kommen wir zu jener Experimentierfreude? Ein „Sei kreativ“ bringt wohl niemanden ans Ziel. Ich habe drei Zutaten ausgewählt, die hilfreich sind, um diese zukunftsweisende Fähigkeit an den Tag zu legen.


Homeschooling

Drei Fähigkeiten für die Zukunft und eine kritische Tatsache

Über Homeoffice spricht auf diesen Kanälen jeder. Heute möchte ich über Homeschooling schreiben, weil es radikale Transformationsprozesse auch dahin bringt, wo Homeoffice kaum ein Thema ist (die gleichzeitig von Homeoffice und Homeschooling betroffenen Haushalte träumen sicher gerade von der doppelten Wohnfläche und Internetgeschwindigkeiten wie in Singapur). Homeschooling ist nicht erst seit gestern – den Artikel kann ich aber erst heute so schreiben, ohne in Zynismus zu verfallen. Homeschooling ist eine radikale Herausforderung für Schüler, Eltern und Lehrer. Ich habe eine Tochter, die dieses Jahr Abitur macht, einen Sohn, der vor den Zentralen Abschlussprüfungen steht und einen weiteren Sohn in der fünften Klasse, der schon das Ende der Grundschulzeit im Homeschooling verbracht hat. Ich weiß, wovon ich rede. Auch wenn unser gesamtes Familiensystem in den letzten Wochen manchmal am Limit war, wird mir klar, dass dieses Homeschooling einen Quantensprung in gleich zwei Generationen eines Haushaltes bringt. Drei Fähigkeiten braucht es, um als Familien erfolgreich durch diese Zeit zu gehen:

NetzwerkErfahrungen auf der Lernplattform                                              

Nicht nur Digitalkompetenz hat eine kurze Halbwertzeit. Wissen veraltet insgesamt immer schneller. Inhalte auf hohem Niveau werden nicht unwichtiger – wichtiger aber wird, WIE und WO ich zu dem Zeitpunkt, wann ich sie brauche, daran komme. Die Herausforderungen der Arbeitswelt treiben und die persönlichen Werte und Ziele ziehen uns zu selbstorganisiertem Lernen. Das geht bestenfalls „konnektiv“, in dem wir Verbindungen zu Knotenpunkten des Lernens knüpfen: Netzwerke aus Menschen und Datenquellen.

Dazu hier ein kleiner Einblick in das Pilotprojekt "SuperVision vernetzt" - eine Zusatzqualifizierung zu Online-Supervision/Coaching. (7.12.2020)

Reflexion

Feedback –

so macht es stark für die Führungsposition

Kennen Sie das auch: Sie werden eingeladen zu einem Essen, der Gastgeber hat es gut gemeint, doch man merkt schon beim Essen und spürt es sofort: Ihnen liegt das Essen viel zu schwer im Magen, es lässt Sie kaum schlafen und Sie überlegen sich gut, ob Sie sich von diesem Gastgeber noch einmal bekochen lassen. Dabei war es doch gut so gut gemeint! So ähnlich wie mit dem zu guten Essen geht es uns manchmal mit Feedback, wörtlich „zurückfüttern“ bzw. übersetzt als „Rückinformation“ über die Wirkung eines Senders von Informationen. Im Folgenden geht es darum, was es braucht, damit Feedback gut verdaulich ist.

Pixelio Sokaeiko

Führen mit neuer Autorität

 

Als sich vor 5 Monaten unser wenn auch nicht ruhiges aber dennoch relativ sicheres Gewässer in einen Tsunami verwandelte, riefen die Mitarbeitenden lauter denn je nach dem Kapitän. Trotz der Agilität der Teams und ihrer Selbstorganisation mussten nun wesentliche Entscheidungen getroffen werden, damit das Schiff gut auf den Wellen gehalten werden konnte – und immer noch gehalten werden muss.

Drei Maßnahmen für die psychologische Sicherheit:

Seite 1 von 3

Free Joomla! template by Age Themes