Dr. Andrea Hötger Supervision Coach Paderborn Borchen

ErkundenErkunden - eine der ursprünglichsten Arten, sich zu entwickeln

Erinnere Dich an Deine Kindheit – oder schaue Kindern zu. Wie erobern Kinder die Welt? Versuch und Irrtum. Ausprobieren – darauf zu gehen. Die einen etwas vorsichtiger, die anderen draufgängerischer - das ist Typsache. Beide kommen zum Ziel: das zu lernen, was sie brauchen um handlungsfähiger zu werden, mehr Selbstwirksamkeit zu erfahren und den Spielraum zu erweitern.
Wie kann Erkunden als Erwachsener aussehen, wenn Du weiterhin in dieser bewegten VUKA-Welt selbstwirksam sein und mit vereinten Kräften Dein Team oder Größeres an Deinem eigenen Ort weiter entwickeln willst? Drei Arten des Erkundens können hilflreich sein.

Goethe Farbenkreis zur Symbolisierung des menschlichen Geistes und Seelenlebens 1809Der lohnende Weg der digitalen Transformation

Kennen Sie den Stolz auf die Pioniere? Den haben gerade meine Kollegin Birgit Klennert und ich von SuperVision vernetzt auf unsere ersten Absolvent*innen der DGSv-zertifizierten Zusatzqualifizierung zu Online-Supervision / - Coaching. Ein erstes Fazit, welches sich aus den Konzeptarbeiten der 16 Teilnehmer*innen ergibt, stelle ich hier – stark verkürzt - in Form von drei wertvollen Tipps zur Verfügung. Wenn ich hier von Held*innen spreche, dann deshalb, weil die 16 hochprofessionellen Kolleg*innen keine Anstrengung gescheut haben, Ihre Profession in digitalen Raum zu transformieren. Nun sind sie Herr*innen zweier Welten - der analogen und der digitalen. Hier die drei Tipps:

Regelbruch3 gute Gründe, Regeln zu brechen

 

Ich stelle einmal eine andere Frage: Wo kämen wir denn hin, wenn alle nur genau das tun würden, von dem sie wissen, dass es von ihnen erwartet wird? Wenn sie nicht auch anderen, eigenen Impulsen folgen würden? Wenn sie nicht auch neue, unerprobte Wege ausprobieren würden? Wenn sie nicht mit ihren Möglichkeiten experimentieren würden? Wenn sie nur „gehorsam“ wären? Eines steht fest: Die Folge ist Stagnation. Es bewegt sich nichts. Mir, die ich mich gerade mit Leidenschaft dem Thema individueller wie auch organisationaler „Transformation“ widme, also einer Entwicklung mit qualitativer Veränderung, liegen folgende drei Gründe für gelegentliche Regelbrüche am Herzen.

Experiment3 Zutaten für eine zukunftsfähige Haltung

Experimentierfreude gehört zum Mindset der Zukunft. Wie Albert Einstein schon sagt: „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“. Also brauchen wir neue Denk- und Arbeitsweisen, um die Herausforderungen der Gegenwart und für die Zukunft anzugehen. Angeregt durch die Lektüre des Buches „Zuversicht. Die Kraft der inneren Freiheit und warum sie heute wichtiger ist denn je“ von Ulrich Schnabel, gehe ich dieses Thema etwas literarisch an. Wie kommen wir zu jener Experimentierfreude? Ein „Sei kreativ“ bringt wohl niemanden ans Ziel. Ich habe drei Zutaten ausgewählt, die hilfreich sind, um diese zukunftsweisende Fähigkeit an den Tag zu legen.

NetzwerkErfahrungen auf der Lernplattform                                              

Nicht nur Digitalkompetenz hat eine kurze Halbwertzeit. Wissen veraltet insgesamt immer schneller. Inhalte auf hohem Niveau werden nicht unwichtiger – wichtiger aber wird, WIE und WO ich zu dem Zeitpunkt, wann ich sie brauche, daran komme. Die Herausforderungen der Arbeitswelt treiben und die persönlichen Werte und Ziele ziehen uns zu selbstorganisiertem Lernen. Das geht bestenfalls „konnektiv“, in dem wir Verbindungen zu Knotenpunkten des Lernens knüpfen: Netzwerke aus Menschen und Datenquellen.

Dazu hier ein kleiner Einblick in das Pilotprojekt "SuperVision vernetzt" - eine Zusatzqualifizierung zu Online-Supervision/Coaching. (7.12.2020)

Reflexion

Feedback –

so macht es stark für die Führungsposition

Kennen Sie das auch: Sie werden eingeladen zu einem Essen, der Gastgeber hat es gut gemeint, doch man merkt schon beim Essen und spürt es sofort: Ihnen liegt das Essen viel zu schwer im Magen, es lässt Sie kaum schlafen und Sie überlegen sich gut, ob Sie sich von diesem Gastgeber noch einmal bekochen lassen. Dabei war es doch gut so gut gemeint! So ähnlich wie mit dem zu guten Essen geht es uns manchmal mit Feedback, wörtlich „zurückfüttern“ bzw. übersetzt als „Rückinformation“ über die Wirkung eines Senders von Informationen. Im Folgenden geht es darum, was es braucht, damit Feedback gut verdaulich ist.

Seite 1 von 3

Free Joomla! template by Age Themes